Im Dschungel

Die Serie Im Dschungel entwickelt dichte Bildräume mit hoher formaler Konzentration. Pflanzenformen, Flächen, Licht und Figuren stehen in enger Nachbarschaft. Die Elemente sind gleichwertig gesetzt und werfen keine Schatten.

In jedem Bild erscheint ein Mond im Hintergrund. Er fungiert als konstantes Ordnungs­element und hält den Raum zusammen, ohne ihn perspektivisch zu vertiefen. Vorder- und Hintergrund bleiben unterscheidbar, ohne hierarchisch zu werden.

Wiederholung ist ein zentrales Strukturprinzip. Blattformen kehren in ähnlicher Gestalt zurück, variieren leicht, verschieben sich. Daraus entsteht ein ornamentaler Rhythmus, der die Bildfläche organisiert. Der Dschungel erscheint nicht als Landschaft, sondern als visuelles Gefüge.

Räumlichkeit entsteht durch Schichtung, durch Horizontlinien und durch klar gesetzte Flächen. Diese Flächen bleiben teilweise hart und geometrisch, auch dort, wo sie an natürliche Formen erinnern könnten. Maßstäbe sind frei gewählt und folgen der inneren Ordnung des Bildes.

Licht tritt punktuell auf und verändert die Wahrnehmung einzelner Bereiche. Gegenlicht, Aufhellung und Dunkelheit stehen nebeneinander. Bewegung entsteht durch Anordnung und Wiederholung, nicht durch Handlung.

Die dargestellten Pflanzen sind verändert, verlängert, körperlich. Sie erinnern an organische Formen, ohne botanisch bestimmt zu sein. Der Bildraum bleibt erfunden, geschlossen und konsequent gesetzt.

Im Dschungel beschreibt keinen konkreten Ort.
Die Arbeiten etablieren eine eigenständige Bildordnung.

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Im Dschungel IV, 2025, 110  x 160cm, Pigmentprint auf Fotopapier

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Im Dschungel II, 2023, 110  x 160cm, Pigmentprint auf Fotopapier

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Im Dschungel I, 2022, 85 x 145cm, Pigmentprint auf Fotopapier

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Im Dschungel III, 2024, 110  x 200cm, Pigmentprint auf Fotopapier